Pendikel – Pendikelland

Wie es bei Pendikel so ist, kann ein neues Album jederzeit oder nie erscheinen. Drei Jahre nach der Sammlung von Überresten vergangener Zeiten namens „Reise Ins Gewisse“ erscheint „Pendikeland“. Die Selbstbezogenheit des Titels hat ihren Grund, denn die Band ist und bleibt selbst ihr einziger Bezugspunkt. Zwischen tiefster Verzweiflung und latenter Hoffnung, erdrückend schwer im Klang und mit dieser hintergründigen Leichtigkeit erklingt der Osnabrücker Post-Hardcore einmal mehr in der einzigartigen Mischung aus Carsten Sandkämpers Gesang und der melancholischen Schwere des Gitarrenspiels. Die Basstöne dominieren, der Kulturpessimismus muss artikuliert werden, will sich aber nicht den Lebenswillen versagen. Vordergründig ungemein sperrig, hintergründig voller Schönheit inszenieren Sandkämper, Sankt Ottens Oliver Klemm und die sie unterstützenden Kollegen „Pendikeland“ als Theaterstück in drei Aufzügen. Weiterlesen „Pendikel – Pendikelland“

Pendikel – Reise ins Gewisse

Resteverwertung. In der Regel ein Schimpfwort. Auch bei Pendikels „Reise Ins Gewisse“ schwingt ein gewisses Maß an Unbehagen mit. Aber wissend um den Veröffentlichungsrhythmus der Band und angesichts der Ankündigung, vielleicht erscheine die nächste Pendikel-Platte erst im nächsten Jahrzehnt oder aber schon in wenigen Monaten, erfreut der Hörer sich gerne an dieser ungewiss wissenden(wirkenden?) Reise. Weiterlesen „Pendikel – Reise ins Gewisse“