Kanye West – 808s and Heartbreak

In den Tiefen des weltweiten Web-Werkes findet sich die Aussage, „808s & Heartbreak“ sei Kanye Wests „Kid A“. Ein Vergleich, der sich anbietet und doch falsch ist. Ja, es ist sein viertes Album, ja, er macht etwas anders als zuvor und als seine Kollegen, nein, Qualität und Innovation bzw. Mut zu der selben reichen nicht für einen solchen Vergleich. Tatsächlich verzichtet Kanye weitgehend aufs Rappen – wobei, das konnte er nach einer weit verbreiteten Meinung eh noch nie – und versucht sich singend – wozu er definitiv noch weniger in der Lage ist – und verwendet dabei die Pest von Software namens Auto-Tune. Mag er diese noch so geschickt und zielgerichtet nutzen, führt das monotone Auto-Tune-Vibrato doch zeitnah zu geringfügigen Ermüdungserscheinungen. Weiterlesen „Kanye West – 808s and Heartbreak“

Erykah Badu – New Amerykah, Part One (4th World War)

Keine Versprechen gebrochen. Doch die hohen Erwartungen leider nicht erfüllt. Und das ist sogar gut so.Ein Widerspruch? Sicher. Er wird hier nicht aufgelöst werden.

Erykah Badu stand – oder steht – wie kaum eine andere Künstlerin für den Neo-Soul der späten 90er Jahre des nunmehr letzten Jahrhunderts. Ebenso jedoch repräsentierte sie in diesem Kontext einen noch einmal anspruchsvolleren, verquereren, mit zahlreichen Jazz-Elementen gespickten R’n’B. Diesen perfektionierte sie. Weiterlesen „Erykah Badu – New Amerykah, Part One (4th World War)“