The Checks – Hunting Whales

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Deja Vú. „Ein paar von uns kennen sich, seit wir fünf waren.“ THE Checks, nicht Checks. Michael Stipe wollte sie als Support für die REM-Tour 2005 durch Neuseeland. Conor McNicholas vom NME entdeckte sie für das UK.

Da war es. Das böse N-Wort. Und es trifft. Zum viermillionsten Mal soll hier eine Band, die sich bei den … (hier bitte Vorbild einfüllen) der späten … (hier bitte Epoche einfüllen) bedient, zum nächsten großen Ding werden. Die Vorbilder sind dabei Blues-Rocker und der Zeitraum die (wilden) Siebziger. Die fünf Zwanzigjährigen liefern dabei ein in allen Bereichen perfektes Album ab. Perfekte Ohrwürmer, perfekter Einsatz der Instrumente, perfekte Originale.

Das heißt: Nichts auf diesem Album ist neu. Alles klingt vertraut. Das ist rundum routiniert und nie überraschend. Gute Musik für Menschen, die gute Musik mögen. So werden The Checks sicherlich ihren Weg gehen. Die Hallen im heimatlichen Neuseeland füllen sie bereits, und Australien werden sie spätestens als Support für Muse dieser Tage erobern. Das UK sollte auch einfach sein, ob es jedoch darüber hinaus reichen wird, ich bezweifle es. Das wäre, als würden die Ärzte oder vielleicht besser Tomte plötzlich die USA erobern. Sollte der große Erfolg außerhalb des Commonwealth trotzdem eintreten, dann sag ich dem Hype guten Tag und behaupte, es liegt allein daran, dass die Ed, Callum, Sven, Karel und Jacob doch so süüüüüüüß seien.

Kurz gefasst. Tolle Songs, die sich etwas arg auf die Blues- und Garagen-Vorbilder des Rock berufen, einen Sänger mit charismatischer Stimme, süßer Look und eine Ballade, die selbst James Blunt zum Weinen bringt („The Memory Walking“). Wenig überraschend, wenig innovativ, aber die Festivals nächstes Jahr werden sicherlich den Namen The Checks im Line-Up stehen haben.

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