DKultur, die neunte

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Ganz viel DRadio-Kultur. Selbst wenn nicht mehr bekannt ist, was dieser Tage so inniglich empfohlen wurde, hier einige weniger emotionale Entdeckungen im Programm von DKultur. Selbst wenn der Sender nicht ganz so progressiv ist wie BFBS Radio 1, das neuerdings sogar Biffy Clyro und Battles im Programm hat, hilft es doch immer neues – und altes – wahrzunehmen.

a) Altes und R.I.P. Max Roach ist verstorben, der legendäre Jazz Schlagzeuger und Komponist verstarb im Alter von 83. Er gilt als (Mit)erfinder des Bebop oder zumindest des Hard Bop. Roach kooperierte mit so ziemlich allen Größen des Jazz-Business, darunter Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Charles Mingus, Thelonious Monk oder Duke Ellington.

b) Den herben Verlust für die Musikwelt – der allerdings aufgrund des großen Erbes nicht zu sehr schmerzt – kann auch Jenny Owen Youngs mit ihrem Album „Batten The Hatches“ nicht gut machen. Singer/Songwriter Musik der zarten Sorte. Vorgetragen mit einem leicht schmolligen, rotzigen, nachlässigen, provozierendem Duktus.

c) Ein großes Thema dieser Tage scheint so genannte alte Musik zu sein. Nicht nur Joel Frederiksen und das Ensemble Phoenix Munich stellen mit „The Elfin Knight“ eine neue CD vor, die Balladen und Tänze der Renaissance beinhaltet. Auf dradio.de finden sich noch mehr Empfehlungen, die vergangenen Dienstag ausgesprochen wurden. Diese besaßen allerdings nicht die Intensität, die Frederiksen Vortrag ausstrahlte.

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