Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Kings Of Convenience – Quiet Is The New Loud

September 4, 2009

Wenn Skandinavier gute Musik machen, handelt es sich entweder um Garagenrock, Elektronik oder melancholische Gitarrenmusik, die von Mitteleuropäischen Rezensenten oder Konsumenten als ach so typisch für das raue skandinavische Klima aufgenommen wird.

Im vorliegenden Falle haben sich nun zwei Norweger aus Bergen dazu durchgerungen, die wilde Ruhe der sie umgebenden Natur in Musik zu verpacken. Um den Klischees zu huldigen.

Den Königen der Nützlichkeit/Kings of Convenience Erlend Øye und Eirik Glambek Bøe gelingt mit ihrem 2000er Album Quiet is the new Loud ein wunderbares Stück Musik. Der Titel Ruhe ist der Neue Lärm – frei übersetzt – bildet das Programm, in dem sich die 12 wunderbaren Songs ausbreiten. Zwei Akustik-Gitarren und zwei Stimmen bilden die Grundlage, nur gelegentlich durch Streicher unterstützt. (mehr…)

Panorama

September 1, 2009

Ähm ja, die Panorama-Rubrik des Spiegels war ja bereits vor dem Relaunch der Seite nicht unbedingt der Hort des Anspruchs. Aber das Niveau, das dort seit 14 Tagen herrscht. Nein Danke. Lieber Spiegel-Online, Du heißt weder Bild, noch Bunte, noch Perez Hilton. Überlass (hanebüchene und potentiell halbkorrekte) Nachrichten über älteste Hunde, bizarre Angewohnheiten von Meryl Streep, den Ehemann von Beyonce (der übrigens Jay-Z heißt und ein wichtiger Produzent und Musiker und einiges mehr ist), Chris Browns Partys, Navratilovas neue Freundinnen,  Tarantinos Frauenvorlieben, Marihuana in Argentinien, Lindsay Lohans Nachbarschaftsärger und und und doch bitte diesen Medien. Oder bereite sie anders auf. Danke.

Ach so: Wieso ist die Nachricht eines NPD-Angriffs auf einen Briten in Hamburg eigentlich im Panorama zu finden?

Phoenix – Alphabetical

Mai 16, 2009

Mai 2004:

Vier Kerle. Ein Studio. Instrumente. Eine Schreibmaschine.

Vier kreative Kerle. Musik und Texte.

Franzosen im kreativen Höhenflug.

Nach ihrem Vorgängeralbum United von 2000 hatte man die Hoffnung fast verloren, es könnte noch einen Nachfolger geben. Schon viele Bands sind am plötzlichen Erfolg – vor allem wenn er überraschend kam – zerbrochen.

Doch jetzt ist es endlich soweit. Der Vorgänger verband Rock und Blues, Soul und Country. Er war tanzbar und ließ einen träumen. Die Schule ist aus, die Sommerferien warten, und falls ich mich jemals besser fühlen werde, ruf mich an.

Jetzt gehen wir das ganze alphabetisch an. Was immer das heißen soll. Sicher ist: Dieses Album muss wachsen. Wo die Vorabsingle und Song Nr. Eins Everything is Everything scheinbar im Stile des Vorgängers weitermacht und mich in den Laden zerrt, geht es danach weniger automatisch begeistert weiter. Aber im Gegensatz zu Franz Ferdinand fräsen sich Phoenix dann doch recht schnell ins Gehirn. Denn …

… was sie hier veranstalten ist …

… faszinierend.

Versuchen wir es zu verstehen. Hier sind vier Menschen, Männer, die mit der mehr oder weniger klassischen Rock- und Pop-Instrumentierung Bass, Keyboard, Gitarre, Stimme und eingekauften Drums Songs bauen, die statt Rock zu sein, R’n’B sind, Soul, Blues, Funk, … oder sogar eine seltsame Variante von HipHop

Häh? HipHop? Ja, instrumental produzierte HipHop-Beat-Gerüste und Gesang auf dem Weg zum Sprechen. Oder, … ?!

Alles beginnt mit dem funky bootyshaking Everything is Everything. Drums, Gitarre, Keyboard und eine – die typisch – leicht verzerrte Stimme von „Thomas Mars“ begleiten uns durch diesen vom Gesang her gemächlich, von der Instrumentierung anregend schnell dahincruisenden wunderbaren Popsong. Die Gitarre begleitet uns dann allein zu Beginn von Run Run Run. Ruhig dahinplätschernd vom Keyboard begleitet liefert der Bass ein Rhythmus-Gerüst, das mit dem wiederholten Run Run Run Run, Falling Falling Falling Falling zu ersten Mal massiv die Frage erscheinen lässt, was dieser Bastard hier eigentlich sei. Rockpop oder HipHop, Blues oder R’n’B. Wir werden langsam vom Stil des letzten Albums weggeführt. Die Verwirrung wird vor allem gespeist durch das kongeniale Zusammenspiel von Keyboard(s) und Bass. Die Melodie scheint im Vordergrund zu spielen und ist doch gleichzeitig nur Unterstützung des Gesamtkunstwerks.

I’m an actor ist dann endgültig da angekommen, wo die Instrumente in erster Linie einen Beat für den Gesang liefern – und man sich fragt, ob das nächste Album vielleicht gar ein echtes HipHop-Album wird. Und man muss sich reinhören. Es ist nicht der Song, wo man sofort auf die Tanzfläche stürmen würde, doch im Laufe fängt man immer mehr an mitzunicken – und zwischendurch verwundert zu stocken, weil man nicht versteht, was Background-Vocals und Keyboards im Hintergrund für seltsame Dinge veranstalten.

Love for Granted liefert dann eine glasklare Gitarrennummer – countryesk, folkig –, also scheinbar altbekannt, es lässt ruhig genießen, man treibt dahin. In der Sicherheit einer großen Popplatte, die selbst den alternativen Musikmagazinen Rätsel aufgibt, denn was sie zu Alphabetical schreiben, … Schwamm drüber.

Aber zurück zur wilden Mischung aus einem scheinbaren Beatgerüst und … und was eigentlich. Victim of a Crime muss man sich wieder erst erkämpfen. Es verwundert, lässt einen Staunen mit einem ganzen Drum-Gewitter. Doch bereits beim zweiten Mal, möchte man es am liebsten den ganzen Tag hören und mit einem breiten Grinsen durch die Straßen laufen; … so war es auch schon bei If I Ever Feel Better und Summer Days vom ersten Album.

Das Lächeln auf dem Gesicht festigt sich bei (You can blame it on) Anybody. Das Sommeralbum 2004 gewinnt endgültig an Fahrt – und ist doch schon halb vorbei, aber … das ist wirklich kein Problem. Dieses Album wird für mich den Sommer 2004 verkörpern, wie United es 2001 tat.

Lassen wir die restlichen vier Songs mit der Bemerkung ruhen: Auch sie haben die absolute Oberklasse der bisherigen sechs.

Phoenix liefern erneut einen Bastard, der zwischen den Genres nicht hin- und herhüpft, sondern sich in ihnen allen gleichzeitig festsetzt. Die Popper werden dies Album ebenso mögen, wie die Electronic-Techno-Beat-Clubculture-Freaks, selbst die Rocker werden sich seinem Reiz nicht entziehen können.

OK, also in allen Genres, aber was ist es nun? Ist das nicht egal? Nein? Reicht Pop? Nein? OK, die erste Assoziation die ich hatte: Van Morrison. Total falsch, weil Phoenix nun wirklich überhaupt nicht klingen wie Van Morrison. Aber, die Idee ist insofern nicht ganz falsch, da White Boys don’t have the Soul/the Blues. Wäre Van Morrison heute jung, klänge er u. U. ebenso. So funky, so R’n’B, so voller Seele, voller Blues. Wäre das Möglich?

Ja. Deshalb. Anhören, oder ich werde böse, garstig, grantig. So richtig. Klar!?

Phoenix – United

Mai 16, 2009

Anfang Juni 2004:

Überraschungserfolge sind wohl für den Musikgenießer wie auch für den Musikschaffenden mit das Schönste. Denn wer hätte 2000 schon damit gerechnet, dass Phoenix mit ihrem Album United – vielleicht auch eher mit ihren Singles If I ever Feel Better und Summer Days solch einen Erfolg haben würden.

Beide liefen nicht nur in Spartensendungen wie „Der Ball ist Rund“ auf HR 3, nein, nachdem das Jugendradio (FRITZ, Eins Live, HR XXL) die soulig, funkig, poppigen Melodien der vier Franzosen entdeckt hatten, folgten selbst die Pop-Sender Marke FFN oder Antenne.

Das dieser Erfolg nicht von ungefähr kam, sieht man daran, dass die aktuelle Single Everything is Everything sogar bei VIVA im regulären Programm läuft – und nicht nur in der WOM-Verkaufssendung.

Wahrscheinlich traf der Erfolg Phoenix jedoch nicht ganz unvorbereitet. Immerhin hatten sie schon am Erfolg von Air teilgehabt als Instrumentalunterstützung.

Wie kommt aber eine Band zu einem Charterfolg, deren Musik auf den ersten Blick so unwahrscheinlich wirkt. Vier Franzosen, handgemachte Musik, Funk, Soul, Pop Marke 80er und gerüchteweise ein Quentchen Country.

Die Antwort ist einfach, wie sensationell und sollte Produzenten wie Bohlen und Konsorten zu denken geben: Sie schreiben himmlisch schöne und mitreißende Songs.

Alles fängt erstmal überraschend mit einem kurzen Instrumental an, das eigentlich nichts zu bieten hat als reichlich abgehangene Rock-Riffs aus den Siebzigern und ein Schlagzeug, das aber gerade deshalb ein perfektes Intro bildet und Spannung aufbaut. School’s Rules.

Doch schon Too Young bringt uns, was dies Album so liebenswert macht. Funky Whitemen Soul, leicht verzerrte Vocals und Melodien, die mitreißen und – obwohl auf den ersten Ton nicht wirklich tanzflächentauglich – zum Tanzen auffordern. In der Stimme immer ein leichtes Leiden – die Verzerrung – suggerieren Phoenix eine wahnsinnige „Liebe zum Leben“. Everybody’s Dancing. Oh Yeah. Mitreißend, Begeisternd, Toll.

Honeymoon beginnt mit Orgeltönen, die weniger zu einer Hochzeit als zu einer Beerdigung passen zu scheinen. Mit dem gleichen Leiden in der Stimme wird hier die perfekte Musik geliefert für eine lange Autofahrt durch die Nacht oder in den Sonnen(auf-)untergang, für eine Flasche Wein allein oder zu zweit zuhause oder am Elbstrand an einem lauschigen Sommerabend. Ein Song, der immer passt. Wie man überhaupt auch heute noch die Songs des Albums in Bars, Diskotheken, Radios, Kaufhäusern, aus Autofenstern und Wohnungen hört – zumindest hier in Hamburg. Ein Song voll Soul, voll Blues. Eine Melodie zum Schwelgen, einfach und doch belebend, einfach schön. Fünf Minuten, die das Zuhören lohnen.

Und es wird noch besser, denn es folgt der Smash-Hit des Albums. If I Ever Feel Better. Wäre ich leichter mitzureißen, würde ich jetzt ans Fenster gehen, es öffnen und lauthals „Hammergeil“ hinausschreien. So geht es mir seit ich den Song das ersten Mal gehört habe. Lebensfreude in Musik verpackt. Zum Tanzen, zum Cruisen, zum Liebemachen. Höre dies Lied und die Sonne geht auf an einem grauen Hamburger Apriltag.

Kaum verklingt der letzte Ton, stampft mit Party Time der Rock ins Haus. Zwei-Minuten, die eigentlich beim durchschnittlichen Publikum einen ähnlichen Effekt wie Blurs inzwischen fast unhörbarer Song 2 gehabt haben müssten, doch irgendwie blieb das aus. Summer Time is gone, und doch geht die Party weiter, weiter, weiter.

Wo wir schon mal Feuer gefangen haben, dürfen wir mit On Fire in den Chill Out einsteigen. Von der Party ins Auto zurück und weiter cruisen. Soul-Funk mit einem unglaublichen Chorus. Der Song lebt nicht zuletzt von Julia und Oliza, die den Backgroundgesang beisteuern. Soul-Blues-Funk-R’n’B und doch auch R’n’R.

Embuscade zeigt vor allem die instrumentalen Fähigkeiten von Phoenix, die ihren Reiz für Air ausgemacht haben dürften und bildet doch eigentlich nur die Überleitung zum nächsten Ohrwurm, zum nächsten wunderschönen Lied, das wieder das Cruisen groß schreibt, das den Sommer nur nicht im Namen trägt sondern auch fühlbar macht – im tiefsten Winter. Summer Days. Wahrscheinlich einer der besten Songs, die jemals geschrieben wurden; …zumindest jetzt so spontan aus dem Bauch heraus. Aus dem Herzen, … ausm Jefühl eben.

Franzosen: Air + Daft Punk = Phoenix!? Nein nicht wirklich, aber beim Funky Squaredance in seinen drei Teilen, lassen sich schon Eigenschaften der beiden Bezugspunkte erkennen. Squaredance steht für Country – und nicht die schönste Variante davon – entsprechend zeigt sich der Song auch in Teil 1, bevor dann die Schreie der Love-Choral-Society uns hinüberleiten in den Funk-Disko-House-Brazil-Teil. Let’s go Discotizing. Greetz. Der Teil, der auch Daft Punk gut stehen würde. Yeah. It’s a real Saturday Night at the Discotheque. Die Nacht ist vorbei – einmal mehr – einmal mehr steigen wir in unser Cabrio und fahren durch den anbrechenden Tag. Im Osten zeigt sich erste Helligkeit. Die Gitarre sägt uns dazwischen. Doch auf, wir fahren immer der Nacht hinterher. Bis zum nächsten Funky Squaredance.

Aber leider ist es jetzt schon vorbei. Wir werden rausgeschmissen. Definitive Breaks. Das Saxophon sagt uns Tschüß. Schön Dich zu sehen, aber jetzt ist Schluss. Verschwinde aus meinem Haus. Good Bye. C U next time. Adios. Ciao.

Und wir gehorchen. Gehen. Trauern. Aber wissen es wird weitergehen. Die nächste Party kommt schon.

Interstella 5555 … The 5tory of the 5ecret 5tar 5ystem. Daft Punk & Leiji Matsumoto

März 8, 2009

„Musiker sind Magier.“ „Ich sah weiße Blitze überall.“ Ja ich sah weiße Blitze überall. Und der Synthesizer lieferte den verzerrten Einstieg in dieses Abenteuer. „One More Time“. Dieses Album – Discovery von Daft Punk – wird nie mehr das Selbe sein! (mehr…)

blink-182 Reunion, WTF

Februar 9, 2009

Erst treten die lapschigen Kekse von Limp Bizkit später im Jahr bei Festivals auf, und dann dürfen auch noch blink-182 eine Wiedervereinigung, eine „Reunion“ verkünden. Ich kotze. 2009? Beginnt echt mies.

Neueste Schmelzpunkte beim Melt! 2008

April 29, 2008

Der aktuelle Melt-Newsletter verkündet folgendes

Liebe Freundinnen und Freunde des Melt!

Neben den bereits bestätigten Acts freuen wir uns über folgende Neuzugänge:

Hot Chip | The (International) Noise Conspiracy | Blackmail | Uffie & Feadz feat. Technotronic | Metalheadz Special feat. Goldie, Doc Scott, Skream, Commix, Caspa, MC Lowqui, Storm, Philipp Maiburg (Phoneheads), MC Glacius, MC Kemo und weitere | Los Campensinos | Lützenkirchen | Alexander Marcus | DJ Beware | Sick Girls | Dillon | Berlin Battery Special feat. Shir Khan, DJ Supermarkt, Jack Tennis + special guests

Alle Bestätigungen im Überblick (Stand 25.04.2008) Adam Green | Alter Ego | Alexander Marcus | Battles | Björk | Blackmail | Blood Red Shoes | Bonde do Role | Booka Shade | Boys Noize | Burger/Voigt | Caspa | Cobblestone Jazz | The Cheapers | Commix | The Count & Sinden (live) | Crookers | Daniel Haaksman | David Dorad | dEUS | Dillon | DJ Beware | DJ Supermarkt | Die Türen | Doc Scott | Does It Offend You, Yeah? | Editors | Edu K | Efdemin | Ellen Allien | Empro | Fabiano | Fotos | Franz Ferdinand | Friendly Fires | Fujiya & Miyagi | Get Well Soon | Goldie | Gui Boratto | Gus Gus (live) | Henrik Schwarz | Hercules And Love Affair | Hot Chip | The (International) Noise Conspiracy | Jack Tennis | Kate Nash | Kissy Sell Out (live) | Klee | Ladyhawke | Late Of The Pier | Len Faki | Lightspeed Champion | Los Campensinos | Luna City Express | Lützenkirchen | M.A.N.D.Y. | Marcus Meinhardt | Markus Kavka | Markus Welby | Mathias Kaden | Mathew Jonson | MEN (Le Tigre DJs ) | The Mitchell Brothers | Miss Platnum | Miss Kittin & The Hacker | Modeselektor | Moenster | MC Deize Tigrona | MC Glacius | MC Gringo | MC Kemo | MC Lowqui | Mr. Oizo | Mutlu | Navel | The Notwist | Oliver Koletzki | Operator Please | PeterLicht | Philipp Maiburg (Phoneheads) | Renato Ratier | Robyn | Róisín Murphy | Rummelsnuff | Sascha Funke | Say Hooo! | Shir Khan | Sick Girls | Skream | Stereo MCs | Steve Bug | Storm | Supermayer | Superpunk | The Teenagers | Tobias Thomas | Tomas Andersson | Turbostaat | Uffie & Feadz feat. Technotronic | The Whitest Boy Alive | Why? | The Wombats | Zoot Woman

[ www.meltfestival.de ]

Melt! Specials

In diesem Jahr möchten wir besondere Aufmerksamkeit auf unsere festivaleigenen Specials lenken: Neben Baile Funk werden in diesem Jahr auch Drum & Bass, Halligalli und Web 2.0 bei uns groß geschrieben.

Halligalli:
Uffie & Feadz feat. Technotronic: Wir bringen wieder einen Act der Gegenwart mit einer Ikone der 90er zusammen. Nach der Liaison zwischen Deichkind und Snap! im letzten Jahr sind wir gespannt auf die Weltpremiere von Uffie & Feadz feat. Technotronic. This Beat is Melt!

Alexander Marcus: Der Einzug eines neuen Genres auf dem Melt!: Electrolore (Electro + Folklore) Der Junge, zu dessen größten Vorbildern Roland Kaiser, Peter Kraus und Klausjürgen Wussow zählen, wird zu später Stund den Melt! Klub zum Tanzen, Lachen und auch Träumen bringen.

Drum & Bass und Dubstep:
Nachhaltig erinnert sich Drum & Bass Altmeister Goldie an seinen Aufenthalt beim Melt! 2007. Deshalb präsentiert er in diesem Jahr gleich über zwei Tage das größte Metalheadz-Special seit langem:

Metalheadz Special feat. Goldie, Doc Scott, Skream, Commix, Caspa, MC Lowqui, Philipp Maiburg und weitere

Melt! featuring Berlin Battery:
Die Jungs vom Online-Blog http://berlinbattery.blogspot.com lieben das Melt! und Melt! liebt sie. Die DJs Shir Khan, DJ Supermarkt (Le Hammond Inferno) und Jack Tennis stellen auf dem englischsprachigen Musik-Blog von nun an die heißesten Acts des Melt! 2008 ausführlich vor und recherchieren für uns die besten Remixe und Videos der auftretenden Acts. Natürlich sind sie mit mehreren befreundeten Acts auch vor Ort am Start.

Melt! con Agua

Viva con Agua kommt aufs Melt! Mit einem ebenso einfachen System verwandelt VcA den Durst der Festivalbesucher in sauberes Trinkwasser für seine Projektdörfer. Die Organisation stellt überall auf dem Melt!-Gelände gut sichtbare Behälter auf, in die jeder Festivalbesucher seine Pfandbecher werfen kann. Viva Con Agua lösen die Pfandbecher dann ein und steckt dene gesamten Erlös in seine aktuellen Projekte für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser in Nicaragua, Kambodscha und Tadschikistan. Also: Austrinken, Becher spenden, Wasser marsch!

[ www.vivaconagua.org ]

Wir freuen uns auf Euch!

Einerseits zeigen die Melter damit, dass der Humor der Introiden-Melt-Berliner nicht meiner ist. Andererseits beweisen sie aber vor allem Geschmack. Ich weiß zwar nicht, wie und wann Hot Chip spielen wollen, da sie eigentlich in Spanien sind das Wochenende, aber das Metalheadz Special feat. Goldie, Doc Scott, Skream, Commix, Caspa, MC Lowqui, Storm, Philipp Maiburg (Phoneheads), MC Glacius, MC Kemo und weiteren lässt mich sabbern. Dazu noch Los Campesinos oder Shir Khan. Das klingt schon alles gut.

Ich werde wohl dennoch nicht hin. Mist.

Bye Bye Soundproofbarrier

April 2, 2008

Frage: Was ist eigentlich aus Soundproofbarrier geworden?

Hessen

Januar 28, 2008

Sehr geehrter Herr Guido Westerwelle,

Ihr Auftritt bei den Tagesthemen am 28. Januar 2008 beweist eines. Sie sind kein Demokrat, sonden ein verlogenes, diffamierendes, populistisches Arschloch Unsympathchen.

MfG

O. B.

Free Burma!

Oktober 4, 2007


Free Burma!

Und nicht zu wenige andere Länder, Regionen etc auch.

And quite some other countries and regions and so on, too.

Santo Subito

März 28, 2007

Darf man als Katholik daran zweifeln, das JPII jemals ein Wunder und vor allem dieses spezielle ihm zur Last gelegte Wunder gewirkt hat? Vatikan, Du ….

Die gestrige Dr. House Folge hatte ja ein ähnliches Thema. Hatte JPII auch nur Hepatitis und die französische Ordensfrau einen ganz speziellen Tumor?

Warum bin ich bei dem Verein eigentlich noch Mitglied? Erinnerung an bessere Zeiten? I do not know. Punkt.

Bla 5

November 8, 2006

Der bundeslegislative Rechtausschuss befasst sich mit dem neuen Urheber(un)rechtsgesetz und Media Markt wirbt irreführend, sagt ein Gericht.

Bla 4

November 8, 2006

Japp, gleich noch einmal Bla: Rechtes Gedankengut – Rechtsextremismus – ist kein Randphänomen. Da musste aber jemand viel Daten sammeln, um auf die Idee zu kommen. Das ZDF dokusoaped mit Arbeitslosen für Arbeitslose. Um auf „rechte Gedanken“ zurückzukommen, Israel hat mal wieder daneben geschossen. Ich vermute, es war technisches Versagen, oder auch nicht.

Bla 3

November 8, 2006

Armut ist ein großes Wort. Aha. Britney Spears trennt sich von Kevin Federline. Bushs Republikaner verlieren die Wahl voll, aber die Demokraten gewinnen nur halb. Jahrtausend-Dürre in Australien. Tauben merken sich Bilder, schauder. Jamie Oliver entmündigt britische Mütter, die zum Brokkoli-Boykott aufrufen, und die englische Regierung in Ernährungsfragen mit dem großen Bruder vergleichen. SPD und FDP flirten neuerdings wieder öffentlich. Und was man von der Rückgabe ehemals in jüdischem Besitz sich befunden habender Kunstwerke denken soll, weiß der Schreiber nicht. Weltputzfrauentag? Neonazis stören die Uni Mainz. Oder so.

Bla 2

Oktober 25, 2006

Wer bitte schön braucht die ärztliche Selbstverwaltung?

Bla

Oktober 18, 2006

Unterschichten, Oberschichten, Elite-Unis, Elite-Cluster der Forschung, klassenloses Deutschland, Gemälde über Abu Ghureib, Fehler in Klimamodellen, Bush beherrscht das Universum, …

Einige unbedeutende Anmerkungen

Oktober 12, 2006

a) Kennt jemand Rob the Rubbish? Nein. Dann googlet mal fleißig. Ansonsten: Manni den Müll und Albert den Abfall fände ich echt mal nette Typen für D-Land!

b) OK, Gerichte habe spätestens in oberster Instanz immer Recht, aber wieso das Verfahrten gegen Mounir el Motassadeq noch einmal aufgerollt werden soll, ich verstehe es nicht.

c) Wie war das? In Irak und Iran geht es nicht um Öl. Akzeptiert, aber es geht um die Vormacht in der Region, offenbar, denn sonst ist mir die „zarte“ Hand, mit der die USA gerade Nord Korea handhabt, nicht erklärlich. Denn dort haben die US of A wohl schon lange keine Lust mehr, Hausmacht zu sein.

Morgendliche Entdeckungen

September 29, 2006

a) Auch Jan Delay wird sowohl am 17. Oktober als auch am 18. Oktober in Hamburg Konzerte geben.

b) Der Schreiber empfiehlt Deutschland Radio Kultur. Z. B. an einem Freitag Morgen zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr.

c) Die wiederum empfehlen und konnten den Schreiber gewinnen für Crash Tokio und insbesondere aber das neue Solomon Burke Album namens Nashville.

d) Sie empfehlen weiterhin: „Welche Droge passt zu mir“, ein Theaterstück, das zur Zeit an verschiedenen deutschen Bühnen zur Aufführung kommt. In Hamburg wohl im Altonaer Theater. Vielleicht geht der Schreiber nach Jahren mal wieder ins Theater?

Kampf der Kulturen 2

September 27, 2006

Ich weiß, ich weiß, es macht überhaupt keinen Sinn, wenn irgendein daher gekrochener WeBlog-Klugsch… meint seine Meinung zur großen (Welt-/Kultur-)Politik veröffentlichen zu wollen. Aber es macht Spaß kurze krude Kommentare abzulassen, selbst wenn sie niemand freiwillig liest.

Aber zum Thema Idomeneo: Unerträglich, feige, grotesk, ein Kniefall, so die vornehmlichen Reaktionen auf die Absetzung der Oper. Ich gebe zu, auch ich finde es nicht gut, doch ist es eine nachvollziehbare und in keiner Weise feige Entscheidung. Die gleichen Politiker und Feuilletonisten, die heute schimpfen, hätten auch am Lautesten die Worte unverantwortlich, provokativ und unklug in den Mund genommen, wenn die Oper aufgeführt worden wäre und es auf irgendeinem seltsamen Wege tatsächlich zu Protestbekundungen, Anschlägen oder was weiß ich, gekommen wäre.

Die Entscheidung ist getroffen, sie ist nicht gut, aber Politik und Feuilleton sollten, einmal nur einmal, nachdenken, bevor sie loswettern. Apropos Wetter: Wie ist es da draußen?

Fler ohne Flair – oder …

September 20, 2006

neue Musikvideos, die so richtig „sucken“. Fangen wir harmlos an und sagen, dass weder Ice Cube featuring Snoop Dog mit „Go To Church“ noch Diddy featuring Nicole Scherzinger mit „Come To Me“ überzeugen können, wobei letzterer Track in der Mitte etwas 30 wirklich tolle Sekunden enthält.

Thema unseres kleinen Essays soll jedoch Fler mit „Chef“ sein. Oder eher die Frage: „In welchem (…) Verhältnis stehen MTV-VJ Patrice und Fler, dass P nicht nur in Fs Video zu NDW 00 auftritt, sondern meint, auch das „Chef“-Video bei MTV-Urban senden zu müssen. OK, ich gebe es zu, man sollte um 00 Uhr an einem Dienstag nicht MTV schauen, da kann nur Mist kommen, aber trotzdem.

Dass bei Aggro der Name Programm ist, muss niemandem erzählt werden. Dass Fler der populäre/offen erkennbare Tiefpunkt eines sinkenden Niveaus ist – ob nun bei Aggro oder im D-HipHop sei dahingestellt -, auch das bringt mir keinen Nobelpreis. Dennoch muss festgestellt werden, „Chef“ ist ein Blick ins Bodenlose.

Wer immer die Beats gezimmert hat, versteht zumindest davon etwas, und mit einem Rapper, der diesen Namen verdient, könnte ich das vielleicht sogar akzeptieren, tolerieren, respektieren, wie auch immer. Aber Fler ist kein Rapper, Fler hat keinen Flow, keinen Style, kein whatever, keinen Flair. Das ist schlimmer, als mir die Raps vorzustellen, die Britney Spears angeblich auf ihrem nächsten Album von sich geben wird. Der Text – den die Raps transportieren – ist Schlageresk, Gangster-Schlager. Entsprechend hat der Text keinen Inhalt außer Gewalt gegen Frauen, Polizisten und jeden. Und genau das transportiert das Video. Gewalt, Gewalt hoch zehn, nicht sonderlich explizit – außer die gegen die Polizei – aber dafür so wenig subtil angedeutet, dass es jeder mit einem IQ größer 40 versteht. Leider liegt der IQ von Fler und seinen Fans wahrscheinlich genau in dem Bereich von 40 bis 80 Punkten.

Um das rund zu bekommen. Die Hauptfrage ist: Wieso sendet MTV (oder Flers Homie Patrice) dieses Video?